„So könnt ihr euch um die wirklich wichtigen Aufgaben kümmern!"

Aktualisiert: 23. Feb.

Drei Mitarbeiter haben ihre Eindrücke vom Kick-Off-Event zu den Themen Agilität und Digitalisierung kurz zusammengefasst.


Statement: Michael


Als uns unser CEO Tomas Jiskra vor einigen Wochen seine Idee zu agiler und digitaler Arbeitsweise präsentiert hat, habe ich mir gedacht, dass das nur ein absoluter Rohrkrepierer werden kann. Ganz ehrlich, zuerst hat er uns die Idee vorgestellt, dass wir unsere bisherige Arbeitsweise komplett über den Haufen schmeißen sollen. Zukünftig sollen wir in neuen und „agilen“ Teams arbeiten, in denen es einen Jobowner geben soll, dazu einen Contract Manager und einen Talent Hunter. Kommuniziert soll nur noch über Teams und nicht mehr per Email werden und das ganze immer nur auf Englisch. Ok, warum soll ich mit jemanden, der die gleiche Muttersprache wie ich spricht, nur in Englisch schreiben. Dazu sollen Arbeitsaufträge über das Programm „Asana“ angelegt werden und dort nach Prioritäten in Kategorien wie „Epic Backlog“, „Next Sprint“ oder „Current Sprint“ angelegt werden. Aber mein absoluter Lieblingsterminus ist seitdem „Scrum“ gewesen. Sehr schnell hatte ich das Gefühl, wer nicht agil ist, ist out.


Doch ich muss gestehen, dass ich schon nach einigen Tagen, als ich die neue Arbeitsweise nur im Ansatz gestreift habe, schon einige Vorteile erkannt habe. Zuerst dachte ich, die neue Herangehensweise ist zur Überwachung der Mitarbeiter da, was dabei agil war, habe ich nicht erkannt. Weil ich es vermutlich nicht sehen wollte. Ich dachte eigentlich, dass wir eh agil und dynamisch gearbeitet haben. Mittlerweile bin ich absolut davon überzeugt, dass wir das nicht haben, denn Excel-Tabellen im Jahr 2021 waren definitiv nicht mehr up to date.


Statement: Alex


Tomas hat die Einführung der neuen Arbeitsweise sehr gut umgesetzt und einige Profis als Unterstützung hinzugezogen. Für mich persönlich war beeindruckend wie Angel bei seiner Keynote am Beginn unseres jährlichen Kick-Off-Events von seinen ersten Erfahrungen erzählt hat. Er war ein Vollblut-Verkäufer, der zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn für eine Privatbank tätig war, danach für internationale Konzerne. Seine ersten Eindrücke haben sich recht ähnlich mit meinen gedeckt. Ich werde diese nur nie so witzig schildern können. Angel hat uns in seinem Vortrag geschildert, dass er bevor er agil gearbeitet hat, durch die „Always be closing“-Mentalität den Fokus verloren hat. Er hatte keine klare Sicht auf den Verkaufsprozess und dabei Individuell gearbeitet anstatt teamorientiert.


Statement: Martin


Fabian Rauch hat uns zuvor die Vorteile einer digitalen und automatisierten Arbeitsweise präsentiert. Nachdem alles um uns herum mittlerweile automatisiert ist, also warum nicht auch die Arbeitsweise im Jahr 2021. Was mich aber am meisten angesprochen hat war folgender Satz von Fabian: „So könnt ihr euch um die wirklich wichtigen Aufgaben kümmern und die Zeit, die ihr mit unwichtigen Dingen verbringt, reduzieren“. Niemand will viel Zeit für Rechnungen, Statistiken oder organisatorische Tätigkeiten aufwenden. Und genau deswegen kann ich mich schon nach einer kurzen Einarbeitungsphase sehr gut mit den neuen agilen und digitalen Arbeitsweisen identifizieren. Weiters empfinde ich es extrem positiv, dass ich durch die offene und transparente Kommunikation auch von meinen Arbeitskollegen lernen und profitieren kann.