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Leaders Eat Last: Why Some Teams Pull Together and Others Don't

Autor: Simon Sinek

Erscheinungsdatum: 23. Mai 2017

Taschenbuch: 368 Seiten

Sprache: Englisch

ISBN: 1591848016


Der Titel des Buches sprach mich an, da er im Grunde mein Verständnis von Leadership beschreibt. Der vom Bestseller Autor Simon Sinek beschriebene Führungsansatz, dass Leader die Interessen der von ihnen geführten Personen vor ihre eigenen Interessen stellen sollten, wie Eltern, die die Interessen ihrer Kinder vor ihre Eigenen stellen, beschreibt einen wichtiges Verhaltensprinzip von Leadern. Bekanntheit erlangte Simek durch TEDx Talks und sein 2011 erschienenes Buch „Start with Why: How Great Leaders Inspire Everyone to Take Action“.



Sinek hängt seine Philosophie auf dem Wirken der vier Hormone Serotonin, Dopamin, Endorphin und Oxytocin auf und deren Wirkung er stets mit interessanten Geschichten untermauert. Der Autor beschreibt einen Sicherheitskreis („safety circle“) den Leader um die geführten Personen spannen müssen, um ihnen Angst zu nehmen. Das ist heute die Angst vor Jobverlust; früher war es die Angst von einem Säbelzahntiger gefressen zu werden. Dieser vor allem evolutionär geprägte Ansatz ist durchaus nachvollziehbar und bildet aus meiner Sicht einen der Grundsteine einer erfolgreichen Führungskultur. Sobald den geführten Personen die Angst genommen wird, steigt die Produktivität der eigentlichen Tätigkeit und die positive Energie wird letztendlich auch an den Kunden übertragen.



Auch Themen wie Begeisterungsfähigkeit, die Sinek so beschreibt: “If you hire people just because they can do the job, they will work for the money. But if you hire people who believe what you believe, they will work for you with blood, sweat and tears.”, persönliche Interaktion und Investments von Zeit und Energie in die geführten Personen (hierbei geht es hauptsächlich darum, dass geführte Personen subjektiv eine Tätigkeit der Führungsperson besser / positiver bewerten, wenn sie ihr persönlich einen zeitlich oder energetisch höheren Aufwand verursacht. Z.B. dieselbe Information einmal per E-Mail und einmal persönlich mitgeteilt, wird im persönlichen Gespräch positiver aufgenommen und höher gewertet), und Führungskultur grundsätzlich und der Fehlerkultur im Besonderen werden im Buch gut erklärt und mit anschaulichen Geschichten untermauert.



Der Leader muss klare und verständliche Visionen vorgeben und durch die beschriebene kulturelle Umgebung dafür Sorge tragen, dass die geführten Personen eigenständig Entscheidungen treffen können. Ein Account Manager ist beispielsweise näher am Kunden, wie sein Abteilungsleiter, insofern sollte der Account Manager Entscheidungen, die seinen Kunden betreffen, stets im Einklang mit der vom Leader vorgegebenen Vision, jedoch eigenständig treffen können. Eben „smarter, faster, better“.


Der aus meiner Sicht wichtigste Führungsansatz des Buches beschäftigt sich mit dem Charisma des Leaders.


Toxisches Leadership ist kontraproduktiv und wird dem Leader seitens der geführten Personen nicht abgenommen und macht somit eine Führung unmöglich.


Zusammengefasst ein gutes Buch mit vielen Geschichten und gutem Leadership-Mindset für jedermann.


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